„Tiefe Seelenrufe hört man nicht, wenn man in Arbeit ertrinkt. Man muss Stille und Leere zulassen und Raum schaffen, für das, was kommen will.“ (Barbara Pachl-Eberhart in Welt der Frau, Ausgabe 12/2017)

Schön gesagt und leider wahr. Aber wie schafft man es Familie, Job, Studium, Haushalt und Freizeit unter einen Hut zu bringen, ohne etwas davon zu vernachlässigen. Ich habe leider keine Antwort darauf. Eins nach dem anderen… das spielt’s leider im Moment nicht. Im Gegenteil ich hüpfe nicht nur geistig von einer Baustelle zur anderen. Im Studium, beruflich  und privat – überall brennt der Hut. Auch mein Körper will nicht mehr in diesem Tempo weiter und zwingt mich mit einer Bronchitis ins Bett. Und täglich die Frage: ist es das wert oder habe ich mir mit dem Studium zu viel zugemutet?

_Nach Momenten der Verzweiflung, aber auch wieder Trost. Meinen Studienkolleginnen und -kollegen geht es ähnlich. Auch sie geben ihr Bestes, um alles unter einen Hut zu bringen. Das verbindet und sschenkt Kraft und Vertrauen, soch weiterzumachen.

Und die Lektion daraus? Den eigenen Perfektionismusanspruch herunterschrauben und weiter im (Studien-)Programm! Denn, wie meine Oma schon sagte: „Aufgeben tut man nur einen Brief.“